14.5.14

Saturn hinterm Mond

Heute (nach UTC) gab es eine Okkultation des Saturn. Wenn nicht wieder mal Wolken im Weg gewesen wären, wären Verschwinden und wieder Auftauchen sogar zu sehen gewesen. So war wenige Minuten nach diesem Anblick Schluss, bis auf ein ganz kurzes Sichtbarkeitsfenster eine Saturnbreite vom Mondrand. Es war keine Zeit zum fotografieren, sah aber gut aus. Weil Saturn über 29 Jahre für einen Sonnenumlauf benötigt, hat seine scheinbare Bewegung am Himmel keine Rolle gespielt. Der Mond war's.

Luna und Saturn durch Wolkenschleier 20min vor
Saturns Versteckspiel, 101x


Meine astrologisch gebildeten Nachbarn* wussten Bescheid. Bei Konjunktionen, von denen dies die spezielle Form ist, passiert irgendwas. Besonders wenn Saturn beteiligt ist. Aha. Unbeschreibliches sei da am Wirken, und man sieht ja was in der Welt passiert. Und, come on, Okkultation! Was schon so heißt muss doch gewisse Kräfte haben, deren Vektoren in unerwünschte Richtungen weisen. Nach einem Blick durch den Refraktor war von all dem keine Rede mehr. Da waren plötzlich die Saturnringe, der Mondrand, die Perspektive, die astroNOMischen Zusammenhänge interessanter. Und natürlich der Anblick an sich. Man hatte nämlich bis dato noch nie eine nahe Konjunktion** beobachtet. Jaja die heilende Kraft die durchs Okular kriecht...  

Vom Saturn aus betrachtet sah das Ganze vermutlich so ähnlich wie das hier aus:

NASA
*besonders die Frau
**von SoFis mal abgesehen

Kommentare:

Nilpferd hat gesagt…

He! Du postest aber selber auch sinnloses Zeug (Rülpswasser, Flugeuge etc). Was ist damit?

Ichthyander Schulze hat gesagt…

Komme her du Großmaul, dann klären wir das!