Wenn denn mal die Sonne rauskommt...
18.12.13
12.11.13
3.11.13
M-Flare!
ca. 11:21 NZDT
Heute morgen kam es zu einer magnetischen Neuorienterung auf ein deutlich niedrigeres Niveau im Bereich der aktiven Region AR1884 auf unserem Heimatstern, mit anderen Worten einer Freisetzung gewaltiger Energiemengen. Mit noch anderen Worten, es gab viehisch Rabatz. Das Ergebnis war eine energische Erhitzung des umliegenden Plasmas und ein rapider Helligkeitsanstieg innerhalb ca. 1 Minute. Der dazugehörige Röntgenblitz traf um 22:21 UT am 2.11. auf der Erde ein, das entspricht der korrigierten Fotozeit. Klasse M1, also eigentlich nichts besonderes. Besonders war nur, dass Käpt'n Lunt genau in dem Moment auf den Stern und seinem Besitzer ein paar sehr schöne H-Alpha-Glühfäden von Erddruchmesser-Länge zeigte, die innerhalb der nächsten 30 min ihre Form änderten und wieder verschwanden. Schön, dass das mal geklappt hat.
31.10.13
Deep Sky Aurora
10s, 10mm, f/2.8, ISO800. Kp=3, Fokus=daneben
Beim Studium des Carina-Nebels stellte sich heraus, dass die rote Farbe von was ganz anderem kam. Hätte mich auch gewundert, bei der kleinen Öffnung.
22.10.13
Silver Peaks
Ein Stich ins Hinterland, wo es so was wie echte Wildnis gibt. Die Route: Flagstaff - Swampy Summit - Swampy Ridge - Sleepy Hollow - Green Ridge - Pulpit Rock. Mountain Biking im Wortsinn. Fahren, Tragen, Fahren, Schieben, Fluchen, Tragen, Fahren, und das letzte Stück ganz ohne Fahrrad. Zurück über Waitati und Leith Saddle. Steil, staubig, schlammig, dornig, windig. Und doch die wahrscheinlich beste MTB-Tour die Dunedin zu bieten hat.
Swampy Summit, Gipfelplateau mit Doppler-Drehfunkfeuer
WNW: Pulpit Rock (Vordergrund), Silver Peaks, Rough Ridge, Rock and Pillar Range
"Rückseite" v. Swampy Summit, von der Green Ridge aus gesehen
Silver Peaks von der Mountain Road, Pulpit der linke von den beiden höchsten.
25.5.13
Kur
19.5.13
Perfektion
Zwei Gestirne auf einer Linie mit meiner Stirn. Perfekt nicht wegen letzterer, sondern wegen der außerirdischen Symmetrie. Antikernschatten über dem Northern Territory. Ringförmige und ultimative partielle Sonnenfinsternis von 97% Tiefe 950km südlich von Darwin, 10.5.13. Geliehene 200mm hinter Eigentumsmylar. Der Tak war gut aber die Brille war besser - rein ästhetisch.
3.12.12
Totale SoFi in der Stratosphäre
Unfassbar gutes Video.
http://www.youtube.com/watch?v=W_9eYcGIT88&list=UUBYx5ilUE7m7GZfJHsPhdvQ&index=1&feature=plcp
Irgendwo da unten (Richtung Osten also wo die Sonne ist) haben wir gestanden.
Hut ab zum nimmermehr aufsetzen!
http://www.youtube.com/watch?v=W_9eYcGIT88&list=UUBYx5ilUE7m7GZfJHsPhdvQ&index=1&feature=plcp
Irgendwo da unten (Richtung Osten also wo die Sonne ist) haben wir gestanden.
Hut ab zum nimmermehr aufsetzen!
30.11.12
Der Ausgleich
2 Wochen vor und/oder nach einer Sonnenfinsternis ist unweigerlich der Mond dran mit beschattet werden. Das einerseits grandios fair, andererseits interessant, manchmal sehr gut anzusehen, und mitunter auch dermaßen subtil und für Uneingeweihte unspektakulär, dass der Gegensatz zur Totalen Sonnenfinsternis größer nicht sein könnte. Eine Halbschatten-Mondfinsternis. Nach dem Rausch-Erlebnis für Alle hier nun was für echte Fans.
Aufgenommen in Warrington, Neuseeland am 28.11.12 um 14.38 Zulu (3.38 New Zealand Daylight Saving Time), 6 Minuten nach Maximum Eclipse. Mond zu 91% vom Halbschatten der Erde bedeckt, keine Kernschattenberührung (dieser ist auf 5 Uhr ca. 0,18 Monddurchmesser vom Mondrand entfernt, ziemlich genau im Norden).
16.11.12
Der Schatten
Zu sehen hier auf dem Satellitenbild des Australian Bureau of Meteorology vom 13.12.12 20:30 Zulu, 6:30 Australian Eastern Standard Time. Der Kernschatten war zu dem Zeitpunkt über dem Gulf of Carpentaria im Norden von Australien und 6 Minuten später bei uns (Beobachtungsort markiert).
15.11.12
12.11.12
Die Sache mit dem Schatten
In 36 Stunden kommt er anmarschiert mit 16.000 km/h. 140x500km groß. Und wir stehen mitten in der Schneise. Nach Jahren des Wartens und Monaten des Planens ist endlich wieder soweit und wir können uns mal wieder für 2 Minuten an einem Ort aufhalten wo Tag ist und trotzdem Nacht. Hinterm Mond sich befinden ist für mich ein Privileg, keine Abwertung.
Ob die eine totale Sonnenfinsternis ausmachenden Begleit -erscheinungen wie Sonnenatmosphärenschichten und Himmelsveränderungen zu sehen sein werden ist noch nicht klar, denn die Wetteraussichten sind enervierend durchwachsen. Küste oder Inland, Nord oder Süd - all diese Überlegungen ändern sich mit jedem Rechnungslauf der Wettermodelle.
So oder so - es wird dunkel.
Und: Die Reise hat sich jetzt schon gelohnt. Auch wenn kältere Klimazonen mir angenehmer sind, ist so ein Aufenthalt zwischen den Wendekreisen mal ne ganz neue Erfahrung. Luft, Wasser und alles andere ist einheitlich mit 28-30°C temperiert. Wenn man nicht arbeiten oder fahrradfahren muss kann man das durchaus ne Weile aushalten.
Morgen gehts erstmal zum Riff - wenn die Wellen nicht zu groß werden. Der Südostpassat pustet nämlich mit 30 Knoten und Winddünung offshore ist bis 3m angesagt. Das wird lustich.
21.2.12
Rakiura Stewart Island
Und nebenbei noch was für die maximale Südausdehnung getan. Neuer Stand: 46°55' S.
16.2.12
Der neuseeländische hockende Hummer
4.8.11
Radio 1 ist in Gefahr
Auf Anraten einer Schlipsträgerbande erwägen die Eigentümer von Radio 1, kurz umrissen, dessen de facto - Abschaffung. Ich will hier nicht wiederholen, was hier
http://www.r1.co.nz/pressreleases.php
zu lesen ist, aber das wäre ne Riesen-Sauerei. Einer der wenigen (dank Internet auch in D) durchfallfrei hörbaren Sender - ersetzt durch Berieselungs-Schrottmüll und Bedudelungs-Müllschrott mit eingestreuter Werbescheiße und hektisch sabbelnden Retortenstimmen, deren Besitzer nichts können als blöde Beliebigkeit zu verspritzen??? Das geht doch nicht.
Deswegen an der Petition teilnehmen und schreiben dass R1 bleiben muss. Das ist besser als nichts.
http://www.petitiononline.co.nz/petition/save-radio-one-91fm-dunedin/1282
26.7.11
Winter!

Der antarktische Winter-Puster vom Wochenende mit seinen minus 2 Grad und 2,5 cm Schnee hat mal wieder gereicht, das Leben der 120T- Einwohner-Metropole Dunedin auf halbe Kraft zurückzufrieren. Die könnte ich jetzt alle auslachen, haha, wo ich herkomme gibts immer gleich 3cm auf einen Schlag, aber ich hab es kaum besser gemacht. Musste ja unbedingt mit Heckantrieb und Sommerreifen rumgurken und hing folglich rückzu am ersten ernsthaften Hügel fest. Zunächst runterzu ("keinen Meter fahre ich hier weiter ohne Splitt der hier Grit heißt") und nach Befreiung daraus dann hochzu am nächsten Anstieg. Emsige Männer der Firma Works Infrastructure haben es dann ermöglicht, dass doch nicht die ganze Nacht im Auto geschlafen werden musste. Bilanz: Vom Kilmog Hill bis Dunedin (20km) in 7h. Davon 3h Zwangspause in Waitati. Wo ich schon x-mal das Diamondback durchgetreten habe auf ner Runde um den Mt Cargill. Ein saumäßig albernes Gefühl, stundenlang stranded zu sein auf halbem Weg einer lockeren Fahrradrunde. Trost: Außer mir waren noch 220 andere Fachkräfte mit Grit zu versorgen.


2.4.11
Christchurch & Lyttelton
Der Mensch HAT KEINE MACHT. Und ist auch nicht die Krone von irgendwas.

Völlig intakte Gebäude direkt neben völlig vernichteten. Ein Blick nach unten zeigt die Urgewalt ebenfalls deutlich.

Große Gefahr ging und geht von massiven Fassaden aus, hinter denen nur Leichtbauhäuser stecken, die diese dann nicht am Wegklappen nach vorn hindern können.

Völlig intakte Gebäude direkt neben völlig vernichteten. Ein Blick nach unten zeigt die Urgewalt ebenfalls deutlich.
Große Gefahr ging und geht von massiven Fassaden aus, hinter denen nur Leichtbauhäuser stecken, die diese dann nicht am Wegklappen nach vorn hindern können.1.4.11
Stewart Island
Dieser Blick wars bei mir: Er hat zur Entscheidung geführt, irgendwann mal die dritte Insel Neuseelands zu besuchen. Die kleinste im Bunde, aber auch die unwegsamste, waldreichste, südlichste. Aber mit Kneipe. Einem Bierstewartislandbesuch (wers braucht) steht also auch nichts im Wege. Dazwischen liegt die Foveaux Strait mit kaltem, ruppigem und schnellfließendem Wasser. Mal sehn wanns klappt.Super-Abgrund
Hier ist das Gulliver Valley vom Gertrude Saddle aus gesehen. An der Talform sieht man dass es sich um Fiordland handeln muss, wo schon wieder gutes Wetter war. Die 7m Jahresregen machen immer dann Pause wenn ich da bin. Soll mir recht sein. Jedenfalls geht es hinter der Kante im Vordergrund mit unangenehmer Fast-Senkrechtigkeit über 1000m abwärts. Das Fjordschnipsel im Hintergrund ist Milford Sound, ca. 20km entfernt. Dazwischen kein Haus, kein Auto oder ähnlicher Müll. Folglich ist an jeglichem Gestank der hier eintritt man selbst schuld.
Swampy Ridge
Endlich mal wieder mit MTB ins Dunedin-Hinterland. Swampy war swampy wie schon der Name sagt. Aber mittlerweile gibt es eine neue Route zum Gipfel, bei der die unteren 200hm auf einem kilometerlangen ausgebauten Singletrack stattfinden (Snakes & Ladders heißt das Ding). Mehr ist in arbeit. Bald wird sich das richtig lohnen hier. Nur wenns pampig wird gilt obiges mit Einschränkungen. Aber keinen großen.
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