Blick vom Frühstückstisch auf dem Jugendherbergendach. Morgenrot wird meist bis Mittag zu Mistwetter, so auch heute. Soll mir recht sein, darauf kann man regelrecht surfen.
28.4.10
Willkommen in der Evergreen-Zone
Blick vom Frühstückstisch auf dem Jugendherbergendach. Morgenrot wird meist bis Mittag zu Mistwetter, so auch heute. Soll mir recht sein, darauf kann man regelrecht surfen.
29.10.09
19.10.09
16.10.09
Staubsturm, noch eins

So ist der rote Staub aus Australien auch in NZ gelandet, 1800km übers Wasser. Wer hätte das gedacht. Sichtbar z.B. hier im Bild, als dünner Schleier auf Schnee, der andernfalls unbedingt knallweiß wäre, selbst wenn sulzig - mangels Mief in der Gegend. Der ist überhaupt selten hier, und man vergisst fast dass es ihn gibt. Auch in der Presse gab es was dazu.
14.10.09
2.10.09
24.9.09
Echte Australier
Gestern morgen wars soweit: 5 Millionen Tonnen Staub aus dem verdorrten Kontinentinnern landeten windgetrieben an der Ostküste und in den dortigen Städten. Ich musste erstmal schlafen, daher beschränkte sich mein Eindruck des Ereignisses auf etwas bräunlichen Nebel im Garten und die rotbraune Staubschicht auf allem. Deswegen erst in die Stadt fahren wollte ich nicht. Fotos von der Sache von welchen, die vor Ort waren, sehen z.B. so aus.
Aus Sydney kamen Berichte von Einwohnern, die beim Anblick der Staubwolke das Ende (und nicht gute Landluft) nahen sahen. Wieder andere hat es beim Anblick der Staubschicht vor Ekel gewaltig geschüttelt ("deesgusting"). Und unsereiner kratzt sich am Kopf bei der Frage was den richtigen Australier von heute ausmacht. Scheinbar gehört Kontakt mit rotem Staub (aus dem hier fast alles unter der Vegetations- und Betonschicht besteht) nicht dazu. Verweichlichtes Stadtmenschgeflenne im Angesicht einer ländlichen Kuriosität vielleicht schon eher.
Aus Sydney kamen Berichte von Einwohnern, die beim Anblick der Staubwolke das Ende (und nicht gute Landluft) nahen sahen. Wieder andere hat es beim Anblick der Staubschicht vor Ekel gewaltig geschüttelt ("deesgusting"). Und unsereiner kratzt sich am Kopf bei der Frage was den richtigen Australier von heute ausmacht. Scheinbar gehört Kontakt mit rotem Staub (aus dem hier fast alles unter der Vegetations- und Betonschicht besteht) nicht dazu. Verweichlichtes Stadtmenschgeflenne im Angesicht einer ländlichen Kuriosität vielleicht schon eher.
21.11.08
8.11.08
25.10.07
Queen Charlotte Track
18.9.07
Gillespies Beach
27.8.07
Mt Sebastopol
Ein gemütlicher Aufstieg von 700m vom Mount Cook Village mit etwas weniger gemütlichem Felsgekraxel kurz unterm Gipfel wird mit guter Aussicht entschädigt.
13.8.07
Ata Whenua

"Schattenreich", frei aus dem Maori. Im Winter treffend wie nichts anderes. Wo die Finsternis wohnt und zornige Himmel den Tag zur Nacht machen. Wo Schnee und Wind und Licht und Wasser untrennbar sind. Wo Lawinen durch den Regenwald rauschen und die meisten Touristen nicht vorhanden sind weil man ihnen den Sommer empfohlen hat. Wo Berggeister noch am plausibelsten sind. Dort werdet Ihr ihn finden den Anti-Postkarten-Blick.
1.6.07
Fiordland

Irgendwann im Mai. Ein verlassener Parkplatz an der Milford Road. Die Keas sind weg, keine Touris mehr da. Die Krummschnäbel haben Pause. Die Scheibengummis bleiben heute abend ganz. Der Cleddau donnert durch das Chasm, gar nicht weit von hier. Die Sonne ist schon seit einer Weile weg. Lunar Distance tippt Bocklaff an. Ein Foto muss her, von dem Geleuchte da oben. Bocklaff pariert.
25.3.07
Aurora-Saison!
Um die Tag- und Nachtgleiche herum herrschen besonders gute Bedingungen, bei entsprechendem Sonnenwind Polarlichter zu sehen. Und wenn man dabei noch über den Wolken oder überm Nebel steht, wie hier am Sandymount auf der Otago Peninsula, am 200m hohen Steilufer, bekommt das ganze einen höchst phantastischen Beigeschmack. Dass bei der Aktion der Skyline mit bloßen Händen aus einer Sandverwehung befreit werden musste, ließ sich denn auch verschmerzen. 30mm, iso 800, 20s bei f/1,4

31.1.07
C/2006 P1 McNaught
18.12.06
Oh Du....

.... sommerliche
Höchst absonderliche
Südhemisphärische Weihnachtszeit
Sommersonnenwende
Gut besuchte Strände
Neue
Merkwürdige Weihnachtszeit
Oh Du hochdruckreiche
Uns'rem Juni gleiche
Südhemisphärische Weihnachtszeit
Nachtanbruch halb elf
Waldbrandstufe zwölf
Nur mit Mühe
Nachvollziehbare Festlichkeit
Oh Du deplazierte
Oh Du deformierte
Südhemisphärische Weihnachtszeit
Christ ist erschienen
Zwischen den Dünen
Badengehn ist
Waldbrandstufe zwölf
Nur mit Mühe
Nachvollziehbare Festlichkeit
Oh Du deplazierte
Oh Du deformierte
Südhemisphärische Weihnachtszeit
Christ ist erschienen
Zwischen den Dünen
Badengehn ist
Wichtiger als Christenheit!
27.11.06
The Berg
Irgendwann im Sommer 2001 brach ein riesiger Eisberg vom Ronne-Eisschelf in der Antarktis ab. Jetzt treiben die Bruchstücke an der NZ-Ostküste Richtung Nordosten. Diese Stücke haben immer noch Dimensionen eines Sächsische-Schweiz-Berges, wobei natürlich das meiste unter Wasser ist. Trotzdem ragen diese Teile noch so weit ausm Wasser (ca. 100m), dass sie trotz der ca. 80km Entfernung vom Land vom Hausberg (676m üNN) aus - gerade so - zu sehen sind. HIER werden die Positionen angezeigt.
Noch besser anglotzen geht per Hubschrauber, und genau das wurde am Sonnahmd gemacht. Ein bläulich-weißes Ungeheuer, welches im 1500m tiefen Wasser ungebremste Hochsee-Wellen bricht, deren Gischt über 30m nach oben knallt. So hoch ist das flache vorgelagerte Schelf. Der hintere Teil (hier daneben zu sehen) ist 100m hoch. Im Grundriss war das ganze ungefähr 150 x 200m. Der vorgelagerte Stumpen hat die Dimensionen eines 8-Geschossers.

Vor kurzem ist dieser Eisberg gekippt, zu erkennen am rundgelutschten Teil, der kürzlich noch unter Wasser war. Weil das Eis unter Wasser schneller schmilzt, verlagert sich der Schwerpunkt ständig, und der Berg rotiert desöfteren ohne Federlesen um irgendeine Achse. Daher wollte der Pilot absolut nicht landen, die Lusche. Wenn ich schon nicht in die Antarktis fahre, kommt die Antarktis halt zu mir. Pinguine, Robben, Wale und dergleichen gibt es ja hier sowieso. Alles da also.

Das englische Wort "Berg" ist die Kurzform von "Iceberg" und hat mit Erd- oder Steinhaufen nichts zu tun. Gerecht wird es diesen antarktischen Giganten aber nicht.
18.11.06
Merkurtransit
Am 9.November zog von 8.12 bis 13.18 NZDT der Merkur vor der Sonne vorbei. Wie schon im Mai 2003 ergab sich auch diesmal eine Beobachtungs- möglichkeit. Das Foto enstand durch das Okular eines Refraktors im Beverly Begg Observatory in Dunedin. Der Sonnenfleck unten links hat mit dem Merkurtransit nichts zu tun. Mit Fernglas war Merkur gerade so zu sehen. Fazit: Merkur ist trotz der 4880km Durchmesser zu klein, um nur mit SoFi-Brille vor der Sonne gesehen zu werden.
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